Was eine Weltreise verändert - Gedanken nach unserer Blauwasser Reise mit Kindern

Wir sind als fünfköpfige Familie für 2 Jahre in die Karibik gesegelt und zurück. So eine lange Weltreise mit Kind und Kegel kurz und knapp zu beschreiben, ist unmöglich. Deshalb benutzen wir doch einfach mal das Wort "unbeschreiblich" als Antwort auf die Frage wie es war. Wobei... Fast unbeschreiblich... Ist ja alles auf YouTube ;) 


Zurück zum Thema... Worum geht's heute?

Unsere Blauwasserfahrt hat im August 2018 ihr Ende gefunden. Seitdem sind wir mit unserer 7seas wieder in Deutschland. Es ging direkt zurück nach Berlin, zurück ins Haus, zurück in (vor der Reise) gewohnte Verhältnisse. Dominik allerdings ist erstmal nach Thüringen gereist, um für ein paar Wochen alte Freunde und Familie wieder zu sehen. Und dort setzen wir ein in unserem Video zum Thema, was sich nach unserer Weltreise alles verändert hat. Es ist Zeit, zu reflektieren. Welche Spuren hat die Reise hinterlassen? Welche Veränderungen bemerken wir? Was ist wichtiger als vorher? Welche Werte als Familie stehen hinter all dem?




Hat man die Möglichkeit, für lange Zeit über den Tellerrand zu schauen, die Welt und andere Kulturen auf intensive Weise kennen zu lernen und mal von außen auf seine Lebensweise zu blicken, dann verändert das mitunter so Einiges. Man kann die gemachten Erfahrungen natürlich einfach akzeptieren und sich nichts dabei denken. Oder aber man lernt aus den Sachen, die man erlebt hat.

Nach einem Jahr Langfahrt und Leben auf unserem Segelschiff (wie es geplant gewesen ist) hätte sich gar nicht mal so viel getan. Wir sind quasi gerade mal angekommen in der Karibik und hätten schon wieder zurück gemusst. Man sieht viel, macht viel, saugt alle Eindrücke der vielen tollen Inseln in sich auf. Aber Zeit, um das Erlebte einwirken zu lassen, gab es nicht wirklich. Erst im zweiten Jahr sind wir so richtig angekommen. Aus diesem Grund meinte Hendrik im Video, ein halbes Jahr Langfahrt reicht einfach nicht aus. Man kommt nicht an. Man braucht eine Weile, sich auf dieses neue Leben einzustellen und sich daran zu gewöhnen. Und auch ein Jahr ist knapp bemessen.


Deshalb arbeitet es auch immer noch in uns und gerade nach der Rückkehr in die Gesellschaft, der wir zwei Jahre vorher "Auf Wiedersehen" gesagt haben, vergleicht man das Leben hier umso mehr mit den zuvor entwickelten und erkannten Werten. 

Alle weiteren Themen, die Anett und Hendrik angesprochen haben, kommen die nächsten Tage! 


Bis dahin und viele Grüße aus Berlin!

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